Coaching-Tipps

Muster DenkenCoaching für das Muster Denken

Wenn Sie Ihren EQ kontinuierlich erhöhen und bewusst mit den sechs Führungsrollen arbeiten, schaffen Sie die beste Basis, um erfolgreich zu sein und dabei gesund zu bleiben. Denn Sie lernen, mehr vom Leben zu erfassen – über das Denken hinaus. Letztlich lernen Sie, Ihr Leben erfüllter zu leben.

Typische Musterfallen
  • Aus dem Wunsch, den Überblick zu behalten, wird: Starke Gefühle werden nicht wahrgenommen, Gefühle werden sachlich gelöst.
  • Aus dem Vertrauen auf die eigenen Denkfähigkeiten wird: Durch Denken und nur durch Denken wird Sicherheit gesucht.
  • Aus der Fähigkeit des Sammelns und Durchdenkens von Informationen wird: Notwendige Handlungen werden hinausgezögert.
  • Aus dem Wunsch, über den Dingen stehen zu wollen, wird: Ärger äußert sich meist in Zynismus.
  • Aus der Stärke, einer Sache gerecht zu werden, wird: Im Miteinander hat die Beziehungsebene wenig Bedeutung.
  • Aus „der Klügere gibt nach“ wird: Bei Konflikten wird der Rückzug angetreten, und ihnen wird regelrecht ausgewichen.

Für Denk-Typen wie Angelika Drewitz geht es also darum, solchen Muster-Fallen aus dem Weg zu gehen – jedoch ohne sich auf die Rolle der Hinterfragenden zu versteifen und einzuengen. Vielmehr geht es für Denkerinnen darum, den eigenen Handlungsspielraum in ihrer Balance-Zone zu erweitern, also sich auch in der Rolle der Umsetzenden zu üben.

Die beiden Zonen erkennen

Wie Sie als Denk-Typ erkennen, ob Sie sich in Ihrer Balance-Zone bewegen:

  • Sie behalten in chaotisch-emotionalen Situationen einen klaren Kopf.
  • Sie sind fair und ein vorurteilsfreier Ratgeber.
  • Sie besitzen in Beziehungen eine hohe Krisenfestigkeit und Zuverlässigkeit.

Wie Sie als Denk-Typ erkennen, dass Sie sich in Ihrer Gefahren-Zone bewegen:

  • Sie sind geizig und stur.
  • Sie verhalten sich überheblich und kritisch.
  • Sie sind nicht durchsetzungsfähig.
Fragen zu Selbstreflexion
  • Was passiert, wenn ich mir vorstelle, ich würde mich zeigen und entschlossen und positiv-kämpferisch auf andere zugehen?
  • Wann denke ich meine Gefühle nur, ohne sie zu verkörpern?
  • Wann sammle ich Ideen, Wissen und Erkenntnisse ohne angemessene Fristen, und zögere dadurch erforderliches Handeln hinaus?
  • In welchen Situationen beginne ich, nur noch „im Kopf zu sein“ und damit den Kontakt zu meinen Mitmenschen zu verlieren?
  • Nehme ich wahr, dass andere Stress damit haben können, wenn ich mich in meine Gedankenfestung zurückgezogen habe?
  • Wann unterliege ich der Versuchung, mich aus Konfliktsituationen zurückzuziehen?
  • In welchen Situationen verliere ich das Vertrauen in meine Instinkte?

Nehmen Sie sich immer wieder mal ein paar Minuten Auszeit, um diese Fragen zu beantworten. Besonders dann, wenn Sie das Gefühl haben, auf der Stelle zu treten oder permanent auf Widerstände zu treffen. Mit der ehrlichen Beantwortung und Reflexion der Fragen – sowie der folgenden Tipps – schützen Sie sich davor, in Ihre Fallen zu tappen. Sie behalten Ihre persönliche Entwicklung im Blick und können somit bewusster leben und arbeiten.

Gesundheitstipps vom Personal Trainer

Denkerinnen sollten in Ihrer Freizeit so oft wie möglich Dinge tun, bei denen nicht alles vom Wissen abhängig ist. Am besten Sie machen ab und an auch mal etwas, bei dem Sie keine Zeit zum Denken haben, weil einfach alles so schnell geht.

  • Gotcha (Paintball),
  • Tischtennis und Badminton,
  • Schwimmen,
  • Rad- und Bergwandern oder Laufen (aber ohne Pulsuhr und GPS-Gerät),
  • Segeln (Vertrauen in Umwelt, ohne Bewerten),
  • Meditation.
Balance-Tipps
  • Lernen Sie mit Gefühlen umzugehen: Je weniger Angst wir vor unseren Gefühlen (und den Gefühlen anderer Menschen) haben, desto angemessener werden wir uns verhalten.
  • Sie besitzen die Fähigkeit, präzise zu beobachten und in Ihrer Umgebung subtile Veränderungen oder Unstimmigkeiten wahrzunehmen, die andere wahrscheinlich übersehen würden. Lassen Sie andere daran teilhaben.
  • Erweitern Sie Ihre Ausdrucksmöglichkeiten – sowohl verbal als auch nonverbal. Versuchen Sie, immer klar und präzise zu kommunizieren und Ihr Gegenüber wirklich zu verstehen.
  • Gehen Sie Risiken ein, und sagen Sie Ihre Meinung, auch wenn Sie Angst davor haben, dumm dazustehen.
  • Werden Sie aktiver, tun Sie etwas Kreatives.
  • Widerstehen Sie der Versuchung, der Hilfsbereitschaft anderer mit Misstrauen zu begegnen.
  • Auch wenn es schwerfällt: Probieren Sie mal aus, welch gutes Gefühl es sein kann, sich von anderen helfen zu lassen. Hilfe annehmen bedeutet nicht, gleichzeitig von anderen abhängig zu sein.
  • Bei Unsicherheit neigen Sie manchmal dazu, die Überzeugungen anderer lächerlich zu machen oder extreme Standpunkte einzunehmen, um andere zu schockieren. Versuchen Sie, dies weniger zu tun.
  • Bitten Sie um eine Pause, wenn Sie in Konfliktsituationen geraten. Und stellen Sie sich dann dem Konflikt.
  • Üben Sie sich im Small Talk. Er bietet eine gute Gelegenheit, unverbindlich mit anderen ins Gespräch zu kommen.
  • Erinnern Sie sich daran, dass Ihre geringe emotionale Gefühlsäußerung bei Kollegen und Mitarbeitern als Desinteresse gewertet werden kann und andere Muster auf Lob und Anerkennung mehr angewiesen sind als Sie.
  • Achten Sie darauf, wann Sie Ihrem natürlichen Impuls folgen, sich bei Konflikten zurückzuziehen. Stellen Sie sich dem Konflikt, das wird, auch wenn es Ihnen schwerfällt, positive Wirkung auf Ihr Führungsverhalten haben.
  • Es kommt darauf an, das Leben nicht nur zu ergründen, sondern auch zu leben. Genießen Sie den Augenblick.
Magische Formel

Sie dürfen sich Ihre Grenzen setzen. Und sich vom Leben holen, wonach Sie sich sehnen.

 

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