Coaching-Tipps
Coaching für das Muster Individualität
Weniger Drama im Job - und im Privatleben - ist der Anfang auf dem Weg zu einem ausgeglichenen Leben. Nutzen Sie die folgenden Fragen und Hinweise, um einen kleinen Workshop zur Selbstreflexion zu machen. Die Antworten zeigen Ihnen auf, wer Sie sind und was Sie ausmacht. Sie sind eine gute Grundlage, um sich selbst besser zu verstehen – und in allen Aspekten zu akzeptieren.
- Aus dem Sinn für besondere Momente wird: Die Aufmerksamkeit ist eher auf die Vergangenheit oder Zukunft gerichtet.
- Aus der Suche nach dem Besonderen wird: Abgrenzung von gewöhnlichen und banalen Gefühlen, Situationen und Tätigkeiten.
- Aus der Sehnsucht nach Erfüllung wird: Neid auf das „gewöhnliche Glück“ der anderen.
- Aus Stilempfinden wird: Ästhetisches Empfinden und der Sinn für das Schöne bekommen einen übergroßen Stellenwert.
- Aus Sinn für Einzigartigkeit wird: Eigene Individualität und Besonderheit werden übertrieben.
- Aus dem Streben nach Tiefe und Intensität wird: Gefühle werden geradezu dramatisch ausgelebt.
Für Individualitäts-Typen wie Gerd Ilmenau geht es also darum, solchen Muster-Fallen aus dem Weg zu gehen – jedoch ohne sich auf die Rolle des Ichbezogenen zu versteifen und einzuengen. Vielmehr geht es für Individualisten darum, den eigenen Handlungsspielraum in ihrer Balance-Zone zu erweitern, also sich auch in der Rolle des Umweltbezogenen zu üben.
Wie Sie als Individualitäts-Typ erkennen, ob Sie sich in Ihrer Balance-Zone bewegen:
- Sie sind warmherzig und mitfühlend.
- Sie sind intuitiv und ausdrucksvoll.
- Sie sind differenziert und hilfsbereit.
Wie Sie als Individualitäts-Typ erkennen, dass Sie sich in Ihrer Gefahren-Zone bewegen:
- Sie sind unsicher und deprimiert.
- Sie fühlen sich schuldbeladen und sind nur mit sich selbst beschäftigt.
- Sie sind launenhaft und ein Moralprediger.
- Was passiert, wenn ich mir vorstelle, ich würde mein Leben von meinen Werten und Prinzipien her gestalten?
- Wann neige ich dazu, meinen Stimmungsschwankungen nachzugehen?
- Wo beginnt für mich die Versuchung, das Interesse an einer Aufgabe zu verlieren?
- Wann beginne ich, mich nur noch auf meine Gefühle zu konzentrieren und die Struktur zu verlieren, weil ich die Tatschen außer Acht lasse?
- In welchen Situationen neige ich dazu, die Realitätsprüfung zu vergessen, und schaue nur auf das, was mir fehlt?
- Wenn ich mich gekränkt fühle: Frage ich dann nach, was wirklich gemeint war?
- In welchen Situationen beginne ich, mich mehr mit der Vergangenheit oder Zukunft zu befassen als mit dem Hier und Jetzt?
Nehmen Sie sich immer wieder mal ein paar Minuten Auszeit, um diese Fragen zu beantworten. Besonders dann, wenn Sie das Gefühl haben, auf der Stelle zu treten oder permanent auf Widerstände zu treffen. Mit der ehrlichen Beantwortung und Reflexion dieser Fragen – sowie den folgenden Tipps – schützen Sie sich davor, in Ihre Fallen zu tappen. Sie behalten Ihre persönliche Entwicklung im Blick und können somit bewusster leben und arbeiten.
Auch unser Personal Coach setzt bei seinen Empfehlungen für Individualisten auf Ruhe, Ausgeglichenheit und das Erleben im Hier und Jetzt.
- Golfen,
- Dart, Pfeil und Bogen,
- Balance-Training, auch auf der Slackline,
- Klettern, ob draußen oder drinnen.
- Stellen Sie keine negativen Vergleiche an.
- Nehmen Sie wahr, welche Eigenschaften Sie bei anderen bewundern oder beneiden, und fördern Sie diese bei Ihnen selbst.
- Genießen Sie die Gegenwart.
- Suchen Sie sich einen großen Freundeskreis, und verlassen Sie sich nicht nur auf einen Menschen, der Ihre sämtlichen emotionalen Bedürfnisse stillen soll.
- Wenn Sie das Gefühl haben, vor lauter Gefühlen überzureagieren, dann schreiben Sie alle Ihre Gefühle so unverblümt wie möglich auf. Schicken Sie den Brief aber nicht weg. Oder beobachten Sie sich dabei, wie der Gefühlspegel nach oben, aber auch wieder nach unten geht.
- Suchen Sie immer wieder bewusst den Kontakt zu Mitarbeitern oder Kollegen, die Ihnen langweilig und uninteressant erscheinen. Dies wird ihr Betriebsklima erheblich verbessern.
- Widerstehen Sie der Versuchung, das Interesse an einer Aufgabe zu verlieren, wenn die Routine eintritt.
- Entdecken Sie bei Ihren Mitarbeitern deren Einzigartigkeit. Schauen Sie, wenn nötig, auch mehrmals hin.
- Geben Sie Ihren Mitarbeitern auch Anerkennung für die Erreichung gewöhnlicher Ziele.
- Achten Sie darauf, wenn Sie Mitarbeiter oder Kollegen wegen mangelnden Tiefgangs gering schätzen. Es könnten Ihnen dabei wichtige Informationen und Hinweise verloren gehen.
Ihr reiches Gefühlsleben und Ihre Sensibilität sind ein wertvoller Schatz. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Gefühle nicht Ihr ganzes Tun bestimmen. - Lernen Sie, Ihre Gefühle zu benennen, statt sie auszuagieren. Manche Gefühle können Sie sogar für sich behalten.
Sie werden so geliebt, wie Sie sind, auch wenn Sie nicht etwas Besonderes sind. Und Sie gehören jetzt schon dazu.
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